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Magazin Sozialcourage

Die Zeitschrift für Mitarbeiter und Mitglieder der Caritas sowie alle sozial Interessierten und Engagierten...

Pakistan: 20 Millionen Menschen in Not

Flutopfer Pakistan 2010

Die Lage in den Flutgebieten in Pakistan spitzt sich immer weiter zu. Der Pegel des Stroms Indus hat erneut Höchststände erreicht. Inzwischen steht ein Drittel Pakistans unter Wasser. "Die derzeitige Situation ist jenseits des Vorstellbaren. Das stehende, faulige und durch Kadaver verunreinigte Wasser verursacht bei den Flutopfern Hautausschläge, Augeninfektionen und zum Teil gefährliche Durchfälle" ,berichtet ein Projektpartner aus Pakistan. Millionen Menschen sind dringend auf Hilfe von Außen angewiesen. Die Hilfe der Caritas für die Flutopfer in Pakistan hat inzwischen 30.000 Menschen erreicht. Rund 150 Katastrophenhelfer der Caritas Pakistan verteilen an besonders schwer betroffene Familien Lebensmittel, Trinkwasser, Wasserentkeimungstabletten, Hygieneartikel, Moskitonetze und Notzelte. Gesundheitsteams der Caritas versorgen in drei mobilen Kliniken mehrere tausend Menschen mit Verletzungen, Durchfällen und Atemwegserkrankungen.

Weitere Spenden werden dringend benötigt: Helfen Sie uns zu helfen! Ihre Spenden erreichen uns mit den Stichworten "Fluthilfe Pakistan" über Caritas International, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BLZ 660 205 00 oder online unter: www.caritas-international.de

 

"Pflegedienst Nummer Eins"

Interessenselbstvertretung

Angehörige leisten den Großteil der häuslichen Pflege / Abschlussbericht der Interessenselbstvertretung pflegender Angehöriger (IspAn) erschienen / 4 Gruppen im Dreisamtal (Diözese Freiburg), in Oberursel, Hofheim und Frankfurt (Diözese Limburg) aufgebaut

Sie sind der "Pflegedienst Nummer Eins" in Deutschland, sie erbringen den größten Teil der Pflege, und ohne sie könnte die Versorgung von Pflegebedürftigen nicht aufrecht erhalten werden: Die Rede ist von den Angehörigen, die über 1,5 Millionen Pflegebedürftige Zuhause versorgen, und die - trotz ihres wichtigen gesellschaftlichen Beitrags - nicht in der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen.

Sie dabei zu unterstützen, ihre Erfahrungen an andere pflegende Angehörige weiterzugeben sowie ihre Interessen gegenüber politisch Verantwortlichen auf kommunaler und überregionaler Ebene, gegenüber Krankenkassen, Pflegediensten, Krankenhäusern oder Pflegeheimen zu vertreten, das war das Ziel des jetzt beendeten dreijährigen Projektes IspAn (Interessenselbstvertretung pflegender Angehöriger). Hierzu ist jetzt der Abschlussbericht erschienen, der die Erfahrungen und Erkenntnisse in den einzelnen Regionen vorstellt.
(Petra M.Schubert , Pressestelle Caritasverband für die Diözese Limburg e.V.)

Den Abschlussbericht sowie weitere Informationen gibt es unter: www.ispan.de

Weitere Infos zu IspAn im Dreisamtal bei:

Gabriele Zeisberg-Viroli Caritasverband für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Beratungsstelle für ältere Menschen und deren Angehörige, Albert-Schweitzer-Straße 5, 79199 Kirchzarten, Tel. 07661 391-114.

http://www.ispan.de/wp-content/uploads/2010/06/2010-07-02_IspAn_ProjektAbschlussbericht.pdf

 
 

"Gelungene Teilhabe im Alter"

Amina Feder

Amina Feder, langjährige Leiterin der Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz im Dreisamtal, beendet ihre Tätigkeit im Mai 2010

In einer Abschiedsfeier mit den Gästen der Betreuungsgruppe, deren Angehörige und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen dankt Bernhard Scherer, Vorstand des Caritasverbandes Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, für ihr außergewöhnliches Wirken zum Wohle von Menschen mit Demenz.

Scherer würdigt Amina Feder als außergewöhnlich kompetente Fachkraft, die es geschafft hat, ihre Persönlichkeit, ihr fachliches Wissen und vor allem ihr Herz im Umgang mit den zu betreuenden demenziell erkrankten Menschen einzusetzen. Als sie vor 9 Jahren als „junge“ Ruheständlerin begann, hatte sie noch keine Ausbildung zur gerontopsychiatrischen Fachkraft. Die notwendigen Kompetenzen hat sie sich in den Jahren angeeignet. Im Sinne der Teilhabeinitiative und Caritaskampagne mit dem diesjährigen Thema „Selbstbestimmte Teilhabe im Alter“ war sie die ganze Zeit tätig und hat dieses für sich und andere gelebt.

G. Zeisberg-Viroli

Weitere Infos zur Gerontopsychiatrischen Betreuungsgruppe für demenziell erkrankte ältere Menschen im Dreisamtal finden Sie hier.

 

Bürgerschaftlich Engagierte qualifizierten sich für die Betreuung von Menschen mit Demenz

Demenzbetreuung Qualifikation

In Kirchzarten haben 16 Frauen ihr Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme am Qualifizierungskurs Demenz erhalten. Sie wollen sich ehrenamtlich für die Betreuung demenzkranker Menschen engagieren und pflegende Angehörige entlasten. Irmengret Bottler, Leiterin der Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz des Caritasverbandes Breisgau-Hochschwarzwald e.V. in Kirchzarten und Christina Reiniger, Pflegedienstleitung der Kirchlichen Sozialstation Dreisamtal e.V. haben den 20-stündigen Kurs geleitet. Die Kurse sollen nun regelmäßig jährlich angeboten werden.

Das ehrenamtliche Engagement ist eine wichtige Ergänzung im Personalmix der Altenhilfe. Professionelle, hauptamtliche, geringfügig Beschäftige und bürgerschaftlich Engagierte werden miteinander vernetzt und arbeiten Hand in Hand. Im Qualifizierungskurs wurde dies beispielhaft durchgeführt. Hauptamtliche Mitarbeiter(innen) von Institutionen, sowie ehrenamtlich engagierte Personen beteiligten sich an der Gestaltung der Kursthemen, wie beispielsweise die Entstehung, Verlauf und therapeutischen Möglichkeiten einer Demenz, Betreuungsmöglichkeiten zu Hause oder rechtliche Aspekte.

Weitere Kurse dieser Art sind ab Herbst geplant. Informationen gibt es bei: Renate Brender, Caritasverband für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Telefon 0761 8965-433 oder Christina Reiniger, Kirchliche Sozialstation Dreisamtal, Telefon 07661 9868-13

 

Pflegebegleiter Fortbildung

Pflegebegleiter Fortbildung 2010

Kooperation mit dem Caritasverband für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald e.V. und dem Caritasverband Freiburg-Stadt e.V.

Am 5. März 2010 wurden 16 Pflegebegleiterinnen und 1 Pflegebegleiter feierlich zertifiziert. In einem 60 stündigen Kurs setzten sich die Teilnehmer(innen) damit auseinander, was sich in Familien verändert wenn Pflege eintritt und wie man als Pflegebegleiter(in) Pflegende unterstützen kann. Zuhören und begleiten ist das zentrale Thema in der Pflegebegleitung. Professionelle Angebote kommen bei den Pflegenden oft nicht an und Pflegebegleiter(innen) verstehen sich hier als Brückenbauer.

Iren Steiner, von der Agentur "Pflege engagiert" brachte Impulse zum Thema "Wie baue ich Nachbarschaft" mit und stellte damit auch die Wichtigkeit von Pflegebegleiter(innen) für die Entwicklung hin zu einer neuen Nachbarschafts- und Pflegekultur dar. Dazu gehört auch die Vernetzung mit anderen Gruppen der jeweiligen Gemeinden, in denen Pflegebegleiter(innen) bereits tätig sind.

Die zertifizierten Pflegebegleiter(innen) können sich jetzt den regionalen Teams anschliessen im Dreisamtal, Kaiserstuhl-Tuniberg oder Nördlichen Breisgau oder in der Stadt Freiburg. Renate Brender

Weitere Informationen erhalten Sie bei
Renate Brender, Telefon 0761 8965-433
Mail renate.brender@caritas-bh.de

 

Caritas-Kampagne 2010

Experten für`s Leben Jahreskampagne 2010

Experten für`s Leben

Mit der diesjährigen Kampagne ruft die Caritas zur Solidarität zwischen den Generationen auf. Im Mittelpunkt steht dabei das Expertenwissen, also die Lebenserfahrung alter Menschen, die jungen Menschen helfen kann die Herausforderungen im Alltag zu meistern. Ebenso brauchen alte Menschen die Jungen, die ihnen Begegnung, menschliche Nähe oder Hilfe im Alltag schenken. Mehr Informationen dazu finden Sie bei www.experten-fuers-leben.de

 

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