Caritasverband für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald e.V. - Familienpflege

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Familienpflege
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HOT als Baustein eines Netzes

Familienpflege

Einzugsbereich
Auggen, Badenweiler, Bad Krozingen, Bötzingen, Breisach, Buggingen, Eichstetten, Glottertal,Gottenheim, Gundelfingen, Heuweiler, Hügelheim, March, Neuenburg, Sulzburg, Umkirch, Wildtal.

Caritasbezirksstelle Freiburg-Land
Alois-Eckert-Straße 6
79111 Freiburg - Lehen
Tel:  0761 8965-421
Fax: 0761 8965-497
E-Mail: cv.frbg-land@caritas-bh.de


Öffnungszeiten des Caritassekretariates
Mo bis Fr  9:00 bis 12:00 Uhr

Ansprechpartnerin und Terminvereinbarung
Barbara Möhring (Einsatzleitung)
Telefon 0761 8965-451
cv-familienpflege@caritas-bh.de

 
Familienpflege Team 2010
Familienpflege Team v.l.n.r. Elisabeth Link, Liane Burkart, Veronia Beck, Gudrun Engelhardt-Gärtner, Jutta Vordisch, Karin Schard, Margit Siegel, Barbara Möhring (Einsatzleitung), Christoph Schlosser (Fachbereichsleitung)
 

 

Kurzbeschreibung des Dienstes
Wir unterstützen Familien und Alleinerziehende mit Kindern unter 12 Jahren, bei denen der haushaltsführende Elternteil seine Aufgaben nicht wahrnehmen kann oder der Hilfe bedarf.




Zielgruppen
Familien und Alleinerziehende mit Kindern unter 12 Jahren. Ein Einsatz der Familienpflegerin erfolgt, wenn die Mutter vorübergehend ihre Aufgaben nicht wahrnehmen kann oder der Unterstützung bedarf, z.B. bei:

  • Entbindung oder Risikoschwangerschaft
  • Krankheit, Kuraufenthalt
  • körperlicher und/oder seelischer Überlastung
  • besonderen Notsituationen von Alleinerziehenden


Aufgaben und Angebote

  • Weiterführung des Haushalts
  • Betreuung und Versorgung der Kinder
  • Häusliche Krankenpflege bei ambulanter Behandlung der Mutter
  • Versorgung der Wöchnerin und des Säuglings
  • Hilfe für die überlastete und erschöpfte Mutter
  • Pflege behinderter, chronisch kranker oder älterer Familienangehöriger bei Abwesenheit der Pflegeperson bzw. zu deren Entlastung
  • je nach Situation und Bedarf Anleitung der Familienmitglieder in Fragen der Alltagsorganisation
  • Zusammenarbeit mit anderen sozialen Einrichtungen und Beratungsdiensten


Die Beratung ist an keine Religionszugehörigkeit oder Nationalität gebunden.
Wir wahren die Schweigepflicht.
Die Beratung ist kostenlos.

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HOT als Baustein eines Netzes familienunterstützender Hilfen

HOT, das HaushaltsOrganisationsTraining der Familienpflege legt seinen Schwerpunkt auf den Versorgungsaspekt. Es ergänzt daher erzieherische, sozialpädagogische und therapeutische Hilfen für Familien.
Ziele: HOT zielt auf die Förderung von Alltags- und Haushaltsführungskompetenzen in folgenden Bereichen:

  • Grundversorgung von Säuglingen und Kleinkindern
  • Ernährung und Mahlzeiten
  • Alltagsorganisation
  • Sauberkeit und Ordnung in der Wohnung
  • Altersgemäße Beschäftigung von Kindern
  • Umgang mit den vorhandenen finanziellen Mitteln
  • Nutzung der personellen Ressourcen

    HOT
    will
  • Fähigkeiten zur Versorgung und Betreuung der Kinder fördern;
  • Kompetenzen der Haushaltsführung und Alltagsstrukturierung vermitteln;
  • gemeinsam mit der Familie Verhaltensänderungen erarbeiten und langfristig stabilisieren. 


Zielgruppen
HOT richtet sich an Familien, die ihre hauswirtschaftliche Versorgung nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Das sind vor allem:

  • Familien, denen grundlegende Kompetenzen der Haushaltsführung, der Säuglings- und Kinderpflege fehlen, z.B. sehr junge Familien, in der Familiengründungsphase, Alleinerziehende, Familien in Armutslagen, Familien, die von geistiger oder seelischer Behinderung betroffen sind. Für diese Familien eignet sich HOT auch gut als präventives Angebot.
  • Mulitproblemfamilien, die durch vielfältige persönliche, materielle, soziale, gesundheitliche und erzieherische Probleme so überlastet sind, dass sie ihre Kenntnisse nicht mehr zur Anwendung bringen können.


Methoden
HOT
ist ein wirksames Angebot, weil es alltagspraktisch und lebensnah arbeitet und das Ziel der Verhaltensänderung methodisch unterstützt.
Im HaushaltsOrganisationsTraining geschulte Familienpflegerinnen arbeiten

  • zielgerichtet mit einem ausführlichen Planungs- und Dokumentationsinstrumentarium;
  • indem sie den Familien ein Lernen am Vorbild und mit eigenen Erfahrungen ermöglichen (Erfahrungs- und Modelllernen);
  • im Sinne einer sequenziellen Intervention, d.h. das Training verläuft in verschiedenen Phasen unterschiedlicher Intensität und Aufgabenstellung.


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