Freiburg, 30.Juni 2026 - Unter dem Motto "Kirche in Bewegung" beteiligten sich 668 Läuferinnen und Läufer am diesjährigen B2Run Freiburg im Europa-Park Stadion. Damit stellte das Team erneut das zweitgrößte Teilnehmerfeld der Veranstaltung und setzte ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Vielfalt und gelebte Inklusion.
Zum Team gehörten die Caritasverbände Freiburg-Stadt, Emmendingen, der Deutsche Caritasverband mit Sitz in Freiburg, unser Verband, der Caritasverband Breisgau-Hochschwarzwald, die Erzdiözese Freiburg, die Marta-Belstler-Schulen GmbH sowie die St. Anna-Stift GmbH.
Die fünf Kilometer lange Strecke stand nicht nur für sportliche Leistung, sondern vor allem für ein gelebtes Miteinander. Mitarbeitende der Einrichtungen gingen gemeinsam mit den ihnen anvertrauten Menschen mit Behinderung an den Start und begleiteten sie während des Laufs. Dieses Miteinander machte den Leitgedanken der Veranstaltung sichtbar: Inklusion gelingt dort, wo Menschen gemeinsam aktiv sind, sich gegenseitig unterstützen und einander auf Augenhöhe begegnen.
Auch unser Vorstand Rainer Kollmer war vor Ort und erlebte gemeinsam mit den Teilnehmenden die besondere Atmosphäre des B2Run. Die Begeisterung entlang der Strecke, die gegenseitige Unterstützung und die Freude am gemeinsamen Erlebnis machten die Veranstaltung auch in diesem Jahr zu einem besonderen Ereignis.
Neben dem gemeinschaftlichen Erlebnis konnten auch sportliche Erfolge gefeiert werden. Die schnellsten Läuferinnen und Läufer des Teams absolvierten die fünf Kilometer in einer Zeit von unter 17 Minuten. Im Mittelpunkt standen jedoch nicht die Platzierungen, sondern die Freude an der Bewegung, der Teamgeist und das gemeinsame Erlebnis. Der gemeinsame Auftritt von Menschen mit und ohne Behinderung sowie mit und ohne Migrationsgeschichte verdeutlichte eindrucksvoll, wofür "Kirche in Bewegung" steht: Offenheit, Respekt, Teilhabe und Zusammenhalt. Der B2Run bot einmal mehr eine Plattform, auf der Vielfalt selbstverständlich gelebt wird und Sport Menschen unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen verbindet.
Mit ihrer großen Beteiligung und ihrem starken Gemeinschaftsgefühl setzte die Initiative "Kirche in Bewegung" auch in diesem Jahr ein sichtbares Zeichen für eine inklusive Gesellschaft. Denn Sport verbindet - und gemeinsam lässt sich mehr bewegen.
Bildnachweis: Elisa Fanelli; Jan Deichner