Am Schmutzige Dunnschdig wurde es im Belchenstüble, der Tagespflege des Seniorenzentrums St. Benedikt im Münstertal, närrisch bunt und fröhlich laut. Schon am Vormittag war die Vorfreude spürbar: Girlanden schmückten die Räume, Hüte und bunte Tücher sorgten für ausgelassene Stimmung, und aus den Lautsprechern erklangen bekannte Fastnachtslieder.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch mehrerer Narrenzünfte aus dem Münstertal und der Umgebung. Mit ihren kunstvoll geschnitzten Holzmasken, traditionellen Häs und lautem "Narri-Narro" zogen sie in die Tagespflege ein und wurden mit großem Applaus empfangen. Für viele Gäste war dies ein bewegender Moment: Die Fastnacht ist tief in der regionalen Kultur verwurzelt und weckt Erinnerungen an frühere Jahre, an Umzüge, Musik und gemeinsames Feiern im Dorf.
Die Narren nahmen sich viel Zeit für persönliche Begegnungen. Es wurde geschunkelt, gelacht und gemeinsam gesungen. Manche Gäste erzählten von eigenen Erlebnissen aus der Fastnacht, andere bestaunten die detailreichen Kostüme aus nächster Nähe. Der direkte Kontakt zwischen den Generationen und die Wertschätzung der Tradition machten den Vormittag zu etwas ganz Besonderem.
Am Nachmittag verwandelte sich das Belchenstüble schließlich in eine fröhliche Partylocation. Bei Berlinern, Kaffee und erfrischenden Getränken wurde weitergefeiert. Klassiker der Fastnacht luden zum Mitsingen ein, und wer mochte, wagte sogar ein kleines Tänzchen. Die Mitarbeitenden sorgten mit viel Engagement und Herzblut dafür, dass sich alle Gäste sicher und gut begleitet fühlten.
Die Fastnachtsfeier im Belchenstüble zeigte einmal mehr, wie wichtig gemeinschaftliche Erlebnisse für das Wohlbefinden im Alter sind. Rituale und Bräuche schaffen Identität, fördern Gespräche und stärken das Miteinander. Der Schmutzige Dunnschdig bleibt den Gästen der Tagespflege des Seniorenzentrums St. Benedikt im Münstertal daher sicher noch lange in lebendiger Erinnerung - als Tag voller Lebensfreude, Musik und echter närrischer Begeisterung.