Die Jahreskampagne 2026 der Caritas setzt hier ein klares Zeichen: "Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen."
Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wird dieser Anspruch täglich gelebt. Die Arbeit der Caritas vor Ort zeigt, wie wichtig generationenübergreifende Solidarität für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist - ganz konkret im Alltag der Menschen.
In der Beratung von Migrantinnen und Migranten bringt die Caritas Menschen unterschiedlicher Herkunft, Altersgruppen und Lebensgeschichten zusammen. Sie unterstützt beim Ankommen, beim Zugang zu Bildung und Arbeit sowie bei der gesellschaftlichen Teilhabe und stärkt so das Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft.
Familien begleitet die Caritas in allen Lebensphasen: durch Angebote in der Kindergarten- und Schulbetreuung, durch Beratung und Unterstützung im Alltag sowie durch Hilfen, die die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Sorgearbeit ermöglichen. Gerade hier wird deutlich, wie eng die Lebensrealitäten der Generationen miteinander verbunden sind.
In den Pflegeheimen vor Ort wird Generationenverantwortung besonders sichtbar. Ältere Menschen erfahren Zuwendung, Würde und professionelle Begleitung. Gleichzeitig entstehen Begegnungen mit Angehörigen, Ehrenamtlichen und jungen Menschen, die Einsamkeit entgegenwirken und Gemeinschaft stärken.
All diese Angebote machen deutlich: Die Caritas im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wirkt dort, wo gesellschaftliche Brüche spürbar werden. Sie schafft Begegnungsräume, baut Brücken zwischen den Generationen und setzt dem Gegeneinander ein solidarisches Miteinander entgegen.
Die Kampagne wurde am Montag mit Veranstaltungen in Passau, Freiburg, Dortmund und Schwerin eröffnet. Als zentrales Symbol stehen zwei Schuhe unterschiedlicher Generationen auf einem roten Schuhkarton. Im Laufe des Jahres sollen bundesweit rund 10.000 Schuhpaare auf zu Generationenpyramiden gestapelten roten Schuhkartons die Begegnungsorte der Caritas sichtbar machen.
Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wurde die Jahreskampagne am Montag in Schallstadt vorgestellt. Beim Auftakt wurden unter anderem Generationencafés, Lesepatenprogramme und Jugendfreiwilligendienste präsentiert, die Begegnungen zwischen den Generationen ermöglichen und gesellschaftlichen Spaltungen entgegenwirken. Zugleich fordert die Kampagne sozialpolitische Reformen, insbesondere in den Bereichen Sozialversicherungen, Familien- und Bildungspolitik, Ehrenamt sowie Klimagerechtigkeit, um den sozialen Zusammenhalt über Generationen hinweg zu stärken.
Die Caritas macht deutlich, warum das Miteinander der Generationen ein zentraler Schlüssel für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist: Jeder Lebenslauf ist geprägt von Phasen der Stärke und Phasen der Abhängigkeit. Ein solidarischer Sozialstaat trägt dieser Realität Rechnung - etwa durch verlässliche Sozialversicherungen, die Vertrauen schaffen und junge wie ältere Menschen gleichermaßen absichern.
Nicht zuletzt verbindet die Generationen auch die Verantwortung für kommende Lebensgrundlagen. Eine sozial gerechte Klimapolitik, die niemanden zurücklässt, ist Ausdruck gelebter Solidarität zwischen den Generationen - heute und in Zukunft.
Die Jahreskampagne 2026 macht klar: Zusammenhalt ist keine Selbstverständlichkeit. Er entsteht dort, wo Menschen füreinander einstehen. Caritas verbindet Generationen - und stärkt damit unsere Gesellschaft als Ganzes.